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Rundgang durch das klassische Altertum

 

Padua ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz in Venetien und liegt im Zentrum der Poebene zwischen Lagunen, Hügeln und den Voralpen. Das Gebiet ist eines der kulturell und wirtschaftlich regsten und aktivsten im Nordosten Italiens und bewahrt bedeutende künstlerische und kulturelle Traditionen. Entsprechend zahlreich sind die bemerkenswerten Bauten und Denkmäler der Kunst und Geschichte.

Ein eintägiger Rundgang zu den klassischen Sehenswürdigkeiten der Stadt, der die wichtigsten Bauwerke und interessantesten Stätten umfasst, beginnt bei der Piazza Eremitani, wo sich die Scrovegni-Kapelle mit den Meisterwerken von Giotto, das Stadtmuseum Eremitani (mit einer archäologischen Abteilung und einer Pinakothek mit Gemälden aus dem 14. bis 18. Jahrhundert - darunter auch die Engel von Guariento, ein Kruzifix von Giotto, Werke von Bellini), die „Chiesa degli Eremitani" (Einsiedler-Kirche) mit Fresken von Guariento, Giusto de' Menabuoi und Andrea Mantegna und der Palazzo Zuckermann mit dem Museum für Angewandte und Dekorative Kunst und der Sammlung Bottacin befinden. Die Besichtigung der Scrovegni- oder Arena-Kapelle muss mindestens 48 Stunden vorher gebucht werden. Ohne Vorbestellung wird der Zutritt nur dann gestattet, wenn sich die zugelassene Besucherzahl noch nicht eingefunden hat. Für den Besuch, der eine 15-minütige technische Einführung und einen 15-minütigen Aufenthalt in der Kapelle vorsieht, ist eine Höchstzahl von 25 Besuchern zulässig.

Die nächsten Etappen auf dem Rundgang sind das Caffe' Pedrocchi und der Palazzo del Bo der Universität - einer der ältesten Europas mit dem „Teatro Anatomico" (Anatomiesaal) aus dem 16. Jahrhundert, dem Katheder von Galileo Galilei - sowie Palazzo della Ragione und die umliegenden Plätze (Piazza delle Erbe, Piazza dei Frutti und Piazza dei Signori), wo täglich malerische Märkte abgehalten werden. Von dort gelangt man in wenigen Minuten zum Dom mit seinem kostbaren Baptisterium, in der sich wunderschöne Fresken von Giusto de' Menabuoi befinden. Lohnend ist auch ein Besuch des Diözesanmuseums in dem antiken „Palazzo Vescovile" (Bischofspalast) mit seinen wertvollen Gemälden, Skulpturen und Goldschmiedearbeiten, einem Großteil des reichhaltigen Domschatzes, heiligen Kirchengeräten, mit Miniaturkunst versehenen Handschriften und Wiegendrucken. Der Rundgang sieht auch die Besichtigung der Kapelle Santa Maria degli Angeli mit den Freskomalereien aus dem ausgehenden 15. Jahrhundert und dem herrlichen „Salone dei Vescovi" (Bischofssaal) vor, dessen über 900 qm große Wandfläche vollständig mit Fresken der ersten 100 Bischöfe von Padua ausgeschmückt ist.

 

Über die Via Soncin und Via S. Canziano gelangen wir zur Piazza Antenore und zu der 1283/85 errichteten Grabstätte für einen Leichnam, den der Humanist Lovato dei Lovati dem legendären Gründer von Padua Antenore zuschrieb. Nicht weit davon befindet sich der Palazzo Zabarella, die einstige Residenz der Familie Da Carrara, heute ein prestigevoller Veranstaltungsort für Ausstellungen und Events.

 

Die Via del Santo führt uns zur Basilika Sankt Antonius, einem Ort des Glaubens und Tempel der Kunst, den jedes Jahr Millionen von Pilgern und Touristen besuchen. Die Basilika ist von außergewöhnlichen Denkmälern umgeben, wie der Statue des Gattamelata von Donatello, dem Betsaal des Hl. Georg, ein Meisterwerk des 14. Jahrhundert, das Antonius-Museum (Museo Antoniano) und die Scuola del Santo. Am Ende der Via Cesarotti ragen nicht weit von der Kirche die eindrucksvollen Gebäude Loggia und Odeo Cornaro auf, bemerkenswerte Bauwerke der paduanischen Renaissance.

 

Wir kehren zur Piazza del Santo zurück und biegen in die Via dell'Orto Botanico ein, wo sich der 1545 gegründete Botanische Garten befindet - der älteste aller europäischen Universitäten - und gleich danach Prato della Valle, ein imposanter, ellipsenförmiger Platz mit zahlreichen historischen Gebäuden und alten Herrenhäusern, darunter der Palazzo Angeli, in dem das „Museo del Precinema" untergebracht ist, und auf der südlichen Seite die Basilika Hl. Justina, einer der größten in Europa.

 

(Unser Dank gilt den Betreibern der Webseite www.turismopadova.it für ihre freundliche Unterstützung.)

 

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